Loveparade

Wie ein roter Faden zieht sich die Einstellung der Beteiligten durch den gesamten Ablauf der Veranstaltung und die nun gelieferte ''Öffentlichkeitsarbeit''. Die Handschrift ist immer die gleiche:

Das Volk hat dahin zu laufen, wo wir es laufen lassen (bzw. treiben). Alles andere sperren wir mit undurchdringlichen Zäunen ab.

Wir geben keine Auskunft. Weder wohin es geht noch wie weit es noch ist.

Unsere Mitarbeiter zwingen wir, Dinge zu tun, die ihnen zuwider sind - oder wir setzen nur Volldeppen ein.

Wer hat gesagt, dass es Spass machen soll?? Herkommen sollen sie, Geld ausgeben und schnell wieder verschwinden.

Abweichler lassen wir nicht durch.

Und wer einmal drin ist, der kommt nicht mehr raus. Auch nicht, wenn er krank ist oder blutet.

Notausgänge öffnen wir erst dann, wenn der Druck absolut unerträglich geworden ist.



Und genauso halten wir es mit der politischen, moralischen und der (zivil)rechtlichen Verantwortung. Wir übernehmen sie erst dann, wenn man uns dazu zwingt.

Zwingen wir sie!

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Ist es die Handschrift eines Mannes oder die vieler Männer? Ich will es wissen!
(Frauen waren ja keine dabei. Die hätten vermutlich gleich gesagt: ''Durch diese Gatter wollt ihr unsere Kinder treiben? Ihr seid irre!'')